Donald Trump - Raphaels Bilanz einer Amtszeit

Am 25.1.2017 wurde Donald Trump zum US-Präsident gewählt. Er machte mit dem Spruch ‘America First’ klar, dass er die USA über alles stellen will. So will er auch weniger an die NATO (Nord Atlantic Treaty Organisaion/ Nord Atlantischer Pakt Organisation) zahlen, oder sogar aus ihr austreten. Was klar war, ist, dass er die Welt verändern würde - zum Guten, oder zum Schlechten. Nur zwei Tage später traf er die englische Premier Ministerin May. Er begrüsste sie an der Tür des Weissen Hauses, was sehr ungewöhnlich ist. Sie besprachen einige Dinge. An seiner Körpersprache und an seinem Verhalten erkannte man, dass er aus der stahlharten Immobilienbranche kommt, und so auch Politik macht. Am Mittag setzten sie sich nach draussen. Donald Trump fragte, ob Vladimir Putin ihn schon angerufen hätte. Da kommt der Verteidigungsminister herüber und sagte, dass Putin schon vor einem Tag angerufen hätte, und er ihm gesagt habe, er soll später noch einmal anrufen. Die Hautfarbe von Trump wurde rot und er schrie, dass Putin der Einzige sei, der die USA vernichten könne. Darauf folgte Schweigen. Er schaute ein bisschen betroffen und änderte schnell das Thema, Umwelt. Als May erst richtig Fahrt aufnahm und davon redete, wie wichtig ihr doch die Umwelt sei, unterbrach Trump sie und winkte den Verteidigungsminister heran und fragte, ob Putin WIRKLICH angerufen habe. Theresa kam ganz zerzaust nach England zurück.

Teil 2

Am nächsten Tag hatte Donald Trump mit Francois Hollande telefoniert. Er fragte ihn - denn er kenne Amerika ja so gut - ob er irgendwelche Ergänzungen zu seinem Stab hätte. Hollande war ein bisschen verwirrt, wieso Trump ihn das fragte, denn das wäre ja so, als würde er Obama anrufen und ihn fragen, da er Frankreich so gut kenne, was er denn von seinem Stab halte, und wen er ersetzen solle. Hollande erkannte zu diesem Zeitpunkt, dass Donald Trump nie die Idee hatte, aus der NATO auszutreten. Er wollte nur einen besseren Deal. Es stimmt nämlich schon, dass die USA sehr viel zahlt, und wenn diese Zahlungen wegfallen würden, würde die NATO im schlimmsten Fall zusammenbrechen und viel weniger Einfluss haben. In jedem Fall wäre das ein grosser Schlag für die NATO. Am ersten NATO-Treffen von 2017 waren die Strassen von Paris gefüllt mit Demonstranten, da Donald Trump keinen guten Ruf in Frankreich hatte. Es wurden Fahnen mit Karikaturen Donald Trumps geschwungen, in Gruppen, wie Zeitungsartikel getarnte Proteste gegen Trump verteilt.

Teil 3

In diesem Treffen ging es um die NATO, um genau zu sein, das neue NATO-Hauptquartier. Dieses sollte bei dem Treffen eingeweiht werden. Trump wollte auch noch ein Andenken an 9/11, dem Angriff auf die Twin Towers, bei dem etwa 3000 Menschen ums Leben kamen, einweihen. Direkt nach der Einweihung schmetterte Donald Trump in einer Rede, dass die anderen Länder auch ihren Beitrag zahlen müssten, insbesondere Deutschland. Nach dieser Rede war erst einmal eine Weile Ruhe, und Donald verliess Brüssel bald wieder. Der nächste Termin den Donald Trump hatte, war ein Gipfeltreffen, die G7.Den angesehenen Politikern wurde geraten, Donald Trump nicht von oben herab zu behadeln, und sich nicht zu einer Gruppe zusammenschliessen. Aber trotz aller Vorbereitungen und Bemühungen überraschte Donald wieder alle. In der Besprechung ging es um das Pariser Klimaabkommen. Donald Trump sah dieses aber als Belastung der amerikanischen Industrie. Daraufhin sagten ihm die anderen Staatsoberhäupter, dass das eine wichtige Sache sei, und es um die Zukunft unseres Planeten ginge. Donald stellte dies in frage, worauf viele ihm sagten er solle doch weniger auf die Kohleindustrie hören. Daraufhin war Trump beleidigt, und unterschrieb die Bestärkung des Pariser Klimaabkommens nicht. Er schrieb im Anschluss auf Twitter, dass er aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen wolle. Dies hat Europa bis aufs Tiefste erschüttert.

Raphael (Quelle: Arte) Wahlfach OSW News